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Diese Projekt ist in enger Zusammenarbeit
mit Valentin Beck entstanden: 
www.valentinbeck.ch

 

50 Prozent aller Lebensmittel werden weggeworfen: Jeder zweite Kopfsalat, jede
zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Die meisten Nahrungsmittel enden im Müll bevor
sie den Verbraucher überhaupt erreichen.​
Was früher aus der Ernte übrig blieb, wurde eingemacht, um die Vorräte für den Winter zu sichern. Heute ist das anders. Leider sind wir
in einer Zeit angekommen, in welcher ökonomische Werte so manche Traditionen abgelöst haben und immer weiter ablösen.

 

Wie wollen wir leben?  Welche Kompetenzen werden uns weitergegeben, die uns befähigen zu überleben? Wir werden von
der Schule für einen Job vorbereitet, damit wir Geld verdienen können, um unsere Lebens-mittel zu kaufen, von denen 50% weggeworfen werden. Für uns ist dies kein befriedigender Gedanke und Lebensentwurf.  Eine der Kompetenzen, die man zum Überleben braucht, ist das Einmachen von Nahrungsmitteln. 
Also haben wir uns verschiedene Methoden beigebracht, um weggeworfene Nahrungs-mittel zu retten und zu konservieren.

 

Seit 2014 bekamen wir diverse Möglichkeiten, dieses Werk auszustellen. Die Grundidee ist dieselbe geblieben, das Kunstwerk bildet den Rahmen und die Kunst soll zwischen den Menschen stattfinden. Das Konzept wurde an die jeweilige Situation angepasst.

EIN'MACH'ENDE
Ein Raum, um über Wert-verhältnisse und den Umgang 
mit Ressourcen nachzudenken.

2014 –

2017

so wollen wir leben

2014

Diplomausstellung "Werkschau"

Luzern
 

Pre’servers -
Kollaboration mit
Anja Rüeggsegger

Festival Belluard
Bollwerk International

so wollen wir leben

Kunst Zürich
2014

Während zweier Wochen haben wir in der Nachbarschaft rund um den Ausstellungsraum Altbrot gesammelt. Die Brotlaibe haben wir anschliessend mit Ton und Wasser zu länglichen Rollen geformt und im Pyrolyse-Ofen zu Kohle-Stiften gebrannt.

Bro.T.

Mit dieser Zeichenkohle wurden Altholzbretter eingeschwärzt und betitelt mit Begriffen bzw. Sätzen aus den Gesprächen mit den Nachbarn.Im Zentrum des Raumes, umgeben von den schwarzen, monochromen Bildern, stand ein Bokashi-Behälter, in dem Rüstabfall fermentierte.

o.T. Raum für aktuelle Kunst
Luzern
2014

In Gärung geraten

Für das Kunstmuseum Luzern entwickelten wir

eine Erweiterung der Installation „EIN’MACH’ENDE“. Den Fokus setzten wir vor allem auf den Rüstabfall, der während des Einmachens angefallen ist. Wir beschäftigten uns intensiv mit der Fermentation und der Aufbereitung des Rüstabfalls und der Herstellung von Pflanzenkohle und Terra Preta.

Kunstmuseum Luzern

Gruppenausstellung:
Diamonds always come
in small packages

2015

so wollen wir leben

Trienale für Kleinplastik Fellbach 

Fellbach

2016

Gold

Museum der Brotkultur

Gruppenausstellung:
Gastmahl

Ulm 2016 / 2107

Die vorläufig letzte Ausstellung von der Installation EIN'MACH'ENDE befindet sich als "totale" zur Zeit im
KKLB bei Beromünster

Der Katalog und Visitenkarten zur Ausstellung

 

– Der Katalog bzw. das Werkverzeichnis ist ein
zentrales Element der jeweiligen Ausstellung. Er gibt Übersicht über die Sorten und Inhalt der Gläser und
und auch diejenigen, die bereits gestauscht wurden.
Der Inhalt wird für jede neue Ausstellung um die jeweiligen, neu hinzugekommenen Gläser erweitert. 

 

– Die Visitenkarten werden jeweils zum eingetauschten Glas mitgegeben und mit diesem kombiniert. Das Design bzw. Sujet wurde dem jeweiligen Glas(inhalt) angepasst und ist somit ein Einzelstück.

 

 

 

 

Werkverzeichnis A4

Digitaldruck
Klammerheftbindung

180 bis 260 Seiten

2014 -2016

Visitenkarten 
Inkprint

div. Formate